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Forschungsbedarf bei neurodegenerativen Erkrankungen von Kindern

Freitag, 2. Juli 2010

Bonn/Göttingen – Neurodegenerative Erkrankungen werden meist mit älteren Patienten in Verbindung gebracht, treten jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen auf. Darauf hat das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hingewiesen. Es kündigte an, die Erforschung seltener neurodegenerativer und pädiatrischer neurodegenerativer Erkrankungen in sein Forschungsprogramm aufzunehmen.

Um die Erforschung derartiger Krankheiten weiter vorantreiben, wollen die Universitätsmedizin Göttingen, die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen und die NCL-Stiftung sich zukünftig eng mit dem DZNE austauschen.

„Wir erhoffen uns davon neue molekulare Einblicke in die Krankheitsprozesse kindlicher neurodegenerativer Erkrankungen“, erklärt Jutta Gärtner, Leiterin der Abteilung Pädiatrie II mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie der Universitätsmedizin Göttingen.

Auf dieser Grundlage wolle man anschließend Therapien entwickeln, die langfristig das Auftreten und den Verlauf einer Neurodegeneration bei betroffenen Kindern und Jugendlichen verhindern können. Zudem versprechen sich die Wissenschaftler davon auch neue Erkenntnisse für die häufiger vorkommenden Altersdemenzen. © hil/aerzteblatt.de

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