Berlin – Die Hebammen erhalten künftig eine bessere Bezahlung für ihre Leistungen. Wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen am Dienstag mitteilte, einigten sich die Geburtshelferinnen am Montag nach langem Ringen im Schiedsverfahren mit den Kassen. Sie sollen demnach rückwirkend ab dem 1. Juli für jede außerklinische Geburt 100 Euro und für jede Krankenhausgeburt acht Euro zusätzlich bekommen.
Hintergrund des Streits, der im Mai mit bundesweiten Demonstrationen begonnen hatte, waren rasant gestiegene Prämien der Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen, die nach Einschätzung der Berufsverbände eine wirtschaftlich rentable Geburtshilfe nicht mehr zugelassen hätten.
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