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Politik

Verbände fordern Entlastung von Pflegekräften im Krankenhaus

Mittwoch, 7. Juli 2010

Berlin – Die Delegation bestimmter pflegerischer Aufgaben an andere Berufsgruppen kann Pflegekräfte entlasten, ohne dass die Qualität der Leistungen abnimmt. Das hat das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ermittelt. Demnach könnten andere Berufsgruppen vor allem grundpflegerische Aufgaben sowie Service- und Assistenztätigkeiten übernehmen.

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„Seit Mitte der 90er Jahre hat die Arbeitsverdichtung im Pflegedienst spürbar zugenommen. Hier sind neue Konzepte für eine veränderte Aufgabenteilung und Arbeitsorganisation im Krankenhaus zwingend erforderlich“, forderte DKG-Präsident Rudolf Kösters bei der Präsentation der DKI-Studie „Neuordnung von Aufgaben des Pflegedienstes unter Beachtung weiterer Berufsgruppen".

Zudem werde die demographische Entwicklung einen steigenden Bedarf an Fachpflegekräften auslösen. Dementsprechend gelte es, Zuständigkeiten und Arbeitsprozesse im Krankenhaus auf den Prüfstand zu stellen und die Pflegeberufe wieder attraktiver zu machen.

Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) begrüßt die Ergebnisse der DKI-Studie. In einem Impulspapier hatte der Verband bereits 2008 eine Neuordnung der Aufgaben und Kompetenzen im evangelischen Krankenhaus gefordert.

Gleichzeitig warnte der DEKV jedoch davor, bei der Weiterentwicklung des pflegerischen Berufsbildes allein ökonomische Ziele in den Vordergrund zu stellen. Mehr Zeit für den Patienten zu haben sei einer der Schlüssel, um die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu fördern, so der Verband. © hil/aerzteblatt.de

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Henry I
am Donnerstag, 8. Juli 2010, 23:35

Naja...

@promisit:
Ob nun eine ausgewachsene Krankenschwester unbedingt Essen austeilen oder die Nachttische abwischen muss, weiss ich nicht.
Natürlich haben Sie insofern Recht, als das die Logik der Niveausenkung im Gesundheitssozialismus es zwingend erfordert, alle Fachtätigkeiten durch Hilfspersonal erledigen zu lassen.
Und somit Geld zu sparen, das in den Kassen eh besser aufgehoben ist.
Die uns dann wieder erklären, dass kein Geld da sei für Schwestern und Ärzte.
Sozialismus eben.
promisit
am Donnerstag, 8. Juli 2010, 08:12

Alle wissen...

Alle Beteiligten wissen, um was es geht:, um Geld. Nur die Betroffenen, nämlich Pflegepersonal und Patienten registrieren nicht, was gerade an nachteiligen Entwicklungen für sie geschieht.
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