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Ermittlungen in DRK-Kliniken ausgeweitet

Mittwoch, 14. Juli 2010

Berlin – Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Vorwurfs des Abrechnungsbetrugs in Berliner Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ausgeweitet. „Untersucht werden jetzt auch weitere Behandlungsmethoden“, sagte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der „Berliner Zeitung“ vom Mittwoch.

Seien die Ermittler bislang nur bei Angiographien dem Verdacht nachgegangen, dass sie falsch abgerechnet wurden, würden sie nun auch bei Untersuchungen mit Magnetresonanztomographen, Computertomographen sowie Sonographien den Vorwurf des Abrechnungsbetrugs erheben.

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„Die vermutete Schadenssumme ist deutlich auf über eine Million Euro gestiegen“, sagte Steltner dem Blatt. Ermittelt werde zudem nicht nur gegen den Leiter der Radiologie, sondern auch gegen einen weiteren Chefarzt der Abteilung.

Anfang Juni waren mehrere DRK-Kliniken sowie Privatwohnungen in Berlin wegen des Verdachts des Abrechnungsbetruges in Millionenhöhe durchsucht worden. Es besteht der Verdacht, dass nicht qualifizierte und nicht zugelassene Assistenzärzte medizinische Spezialleistungen erbrachten und diese dann auf Weisung der Geschäftsführung über Fachärzte abgerechnet wurden. © ddp/aerzteblatt.de

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