Erlangen – Das Pathologische Institut und das Universitäts-Krebszentrum (UCC) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben eine neue Gewebebank eingerichtet. Darin wollen die Institute zukünftig systematisch Gewebe einlagern, die Patienten bei der Behandlung von Tumoren und chronischen Entzündungen entnommen wurden. Ziel ist es, in den erkrankten Geweben Biomarker für Tumorarten zu identifizieren.
„Wir wollen möglichst alle operativen Fächer des Uni-Klinikums Erlangen mit dem Betrieb einer zentralen Gewebebank unterstützen und die Sammlung von Geweben vollständig in den Stations- und OP-Alltag integrieren“, erläutert Projektleiter Tilman Rau. Entscheidend sei, die Gewebeproben mit den dazugehörigen klinischen Daten zu verknüpfen.
Dazu wird das im Rahmen der Behandlung von Tumorerkrankungen und deren Vorstufen entnommene Gewebe nach Abschluss der Diagnostik nicht mehr wie bisher sachgerecht entsorgt, sondern in der UCC Gewebebank eingelagert werden.
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