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Merkel will Problemen im Gesundheitswesen auf den Grund gehen

Dienstag, 20. Juli 2010

München – Nach dem monatelangen Koalitionsstreit um die Gesundheitsreform will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Problemen von Ärzten, Kliniken und Kassen intensiver auf den Grund gehen.

Sie wolle sich „in diesem Jahr gern verschiedene Facetten des Gesundheitswesens anschauen, wie ich das vor zwei Jahren bei meiner ‚Bildungsreise‘ gemacht habe“, kündigte Merkel in einem Interview mit der Münchner Illustrierten „Bunte“ an. Die Kanzlerin erhofft sich von einer Erkundung des Gesundheitswesens vor Ort demnach mehr Einblick in Nöte und Probleme von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. 

Das Gesundheitswesen sei eine „ganz schwierige Materie“, betonte Merkel. Sie wolle deshalb unter anderem wissen, wie das Gesundheitssystem funktioniere und nach welchen Maßstäben die Kassenbeiträge verteilt würden. Merkel würdigte die Arbeit der Beschäftigten im Gesundheitswesen.

Es sei anstrengend, jeden Tag „100 Prozent Leistung“ zu bringen. „Ich bin nicht die Einzige, die jeden Tag das Beste geben muss“, betonte die Regierungschefin. Ausdrücklich lobte sie die Chirurgen, „die jeden Tag viele Stunden operieren“. „Da möchte man auch keine Stunde erwischen, die gerade nicht so gut ist“, so die Kanzlerin.

Die schwarz-gelbe Koalition hatte sich Anfang Juli nach zähem Ringen auf ein Maßnahmenpaket zur Reform des Gesundheitswesens geeinigt. Danach soll unter anderem der von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierte Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von derzeit 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent angehoben werden.

Zugleich sollen die Krankenkassen von den Versicherten Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe erheben können. Bei Krankenhäusern, Ärzten und im Arzneimittelbereich sind erhebliche Einsparungen geplant. © afp/aerzteblatt.de

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Kontrabass
am Mittwoch, 21. Juli 2010, 11:37

Sparmöglichkeit

Wenn Frau Merkel die WHO-Resolution zur Alkohol-Strategie vom Mai liest, wird sie massenhaft Möglichkeiten finden, wie im Gesundheitswesen zu sparen ist. Sie müsste nur den Mut haben, diese umzusetzen. Wir alle würden profitieren, auch die Wirtschaft, nur die Alkoholindustrie würde Amok laufen.
promisit
am Mittwoch, 21. Juli 2010, 08:36

Kann Frau Merkel an einem Tag...

Wenn Frau Merkel nur an einem Tag 3 mittelgrosse Kliniken der BRD in Süd-Mitte-Ost besucht und sich dort über die Nöte vor Ort informieren lässt und durch die Krankenzimmer geht, weiß sie an einem Tag mehr als durch ganzjährige "Sachverständigen"- Information. Doch die Dinge laufen anders. Das politische Geschwätz der politisch Verantwortlichen zu diesem Thema wird inzwischen unerträglich........
adonis
am Dienstag, 20. Juli 2010, 19:18

Ich lache kräftig.

Das wollten viele. Der Sumpf ist aber dickschlammig und von Seilschaften durchzogen.Somit bleibt es wie es bei Merkel immer ist: Geschwätz. Denn wer zu den Eisbären fliegt und dann mal ganz schnell nach Südafrika zu einem Spiel und das noch mit einer grossen Bundeswehrmaschine, ist nicht ernst zu nehmen. In sofern braucht der versammelte Sumpf keine Angst zu haben.
cyberloki
am Dienstag, 20. Juli 2010, 19:13

Gesundheitsprobleme...

da kann man ja nur hoffen, dass Frau Merkel die Augen und Ohren offenhält. Die letzte Bildungsreise und anschließende Bildungsoffensive ist jedenfalls ausgefallen. Nach der verheerenden Schlappe der CDU/Grüne in Hamburg lässt erahnen, dass die nächste Reise zum Zentrum der Probleme ebenfalls ausfallen wird.

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