Berlin – Fast jede fünfte Arztpraxis in Deutschland nutzt die Online-Abrechnung. Darauf verweist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Demnach übermitteln bereits rund 22.000 Arztpraxen ihre Abrechnung elektronisch an ihre Kassenärztliche Vereinigung (KV).
Ab dem 1. Quartal 2011 wird die Online-Abrechnung der KBV zufolge für alle Praxen Pflicht. „Dies spart vor allem Zeit und Kosten“, betont KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller. Zur Online-Abrechnung würden die Praxen bundesweit mit den Rechenzentren der jeweiligen KV vernetzt. Die Übermittlung der Abrechnungsdaten erfolge dann über einen speziellen Zugang. „Dabei können die Ärzte zwischen unterschiedlichen Anbindungsmöglichkeiten wählen“, so Müller.
Höchste Sicherheit biete das KV-SafeNet. Mit diesem Anschluss können Vertragsärzte auch auf alle KV-übergreifenden Online-Angebote zugreifen und diese von verschiedenen Praxisrechnern aus gleichzeitig nutzen. „Nach der Anbindung können Ärzte und Psychotherapeuten nicht nur online abrechnen, sondern auch von allen anderen Online-Angeboten, etwa der Online-Kommunikation, profitieren“, erläuterte Müller.
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