Koblenz – 84 Prozent der deutschen Ärzte glauben nicht daran, dass die Politik in der Lage ist, das bestehende Gesundheitssystem auf neue und damit verlässliche Füße zu stellen. Das ist das Ergebnis des aktuellen CompuGroup Medical (CGM) Gesundheitsmonitors, der mehr als 400 Ärzte repräsentativ befragt hat.
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Dementsprechend sprachen sich 51,6 Prozent der Befragten dafür aus, das bestehende System mit seinen Einheits- und Zusatzbeiträgen nicht zu verändern. „Noch zurückhaltender sind Deutschlands Ärzte bei einem möglichen Griff in die eigenen Taschen“, heißt es dazu in der Studie.
93,4 Prozent der befragten Ärzte sind nicht bereit, durch eigenen Honorarverzicht zur Rettung der leeren Gesundheitskassen beizutragen. Hier sollte nach dem Willen der Mediziner bei den Krankenkassen (33,7 Prozent) und der Pharmaindustrie (28 Prozent) begonnen werden, gefolgt von einem höheren Beitrag der Krankenhäuser (16,4 Prozent).
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Die Ärzte wollen nichts verändern und ihr Geld behalten. Die Politik bedient ihre Lobby und muß Sparmaßnahmen treffen. Die Kassen können Defizite auf Dauer nicht tragen, da die Leistungsfähigkeit und Wettberwerbsfähigkeit dann nicht mehr gegeben ist. Die Versicherten haben keine Möglichkeit, sich gegen die Zusatzbeiträge zu wehren. Also laden wir es denen auf, die sich nicht zu wehren vermögen.
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