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CML: Resistenzen für Imatinib besser erkennen

Freitag, 30. Juli 2010

Sapporo/Philadelphia – Resistenzen gegen das Medikament Imatinib, das 2001 zugelassen wurde und die Behandlung der Chronisch Myeloischen Leukämie (CML) deutlich veränderte, können nun möglicherweise besser und einfacher entdeckt werden.

Das behaupten Wissenschaftler der Hokkadio Universität in Japan, die in Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Forschern Fluoreszenztests mit dem Wirkstoff vorgenommen haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichte jetzt das Journal Clinical Cancer Research (doi: 10.1158/1078-0432.CCR-10-0548).

Dabei entwickelten die Wissenschaftler unter der Leitung von Yusuke Ohba und Yingxiao eine neuartige Labormethode, mit denen sie hoffen, Resistenzen von Imatinib individuell für jeden Patienten aufdecken zu können.

Ein Biomarker ermöglicht es den Forschern, mittels Fluoreszenztechnik die Aktivität der sogenannten BCR-ABL-Kinase zu beobachten. Dieses Enzym ist bei der Entstehung der CML maßgeblich beteiligt.

„Dieser Test ist sowohl sensitiv als auch gut praktisch anzuwenden“, resümiert Yusuke Ohba. Er könne besonders hilfreich für solche Patienten werden, die aufgrund mehrerer Resistenzen zügig und effektiv auf andere Medikamente umgestellt werden müssen. © hil/aerzteblatt.de

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