Eingeloggt als

Suchen in

4.585 News Ärzteschaft

Ärzteschaft

Mehr Transparenz bei Gelenkersatz gefordert

Freitag, 30. Juli 2010

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) fordert mehr Informationen über die Versorgung von Menschen, die ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk erhalten. Es sei wichtig, die Ursachen für die steigende Anzahl von Betroffenen zu erforschen und die Qualität der Operationen zu überprüfen, so die medizinische Fachgesellschaft.

„Wir beobachten diesen Bereich in der orthopädisch-unfallchirurgischen Versorgung seit Jahren mit großer Sorgfalt“, sagte DGOU-Generalsekretär Fritz Uwe Niethard. Die Anzahl der Operationen nehme seit Jahren zu. So erhielten der Fachgesellschaft zufolge 2009 rund 209.000 Patienten in Deutschland ein neues Hüft- und rund 175.000 Patienten ein neues Kniegelenk.

„Die hohen Fallzahlen liegen am steigenden Altersdurchschnitt der Deutschen und am technischen Fortschritt“, so Niethard. Denn modernen Operationsmethoden ermöglichten heute Eingriffe bei Erkrankten mit angeborenen Gelenkschäden, die früher nicht möglich gewesen seien.

Bisher nicht erforscht sei aber, ob sich ein Teil der Eingriffe eventuell überflüssig sei. „Wir halten es aber für voreilig, allein aus der hohen Anzahl von Eingriffen zu schließen, dass ein Teil davon unnötig ist“, betonte Niethard.

Um Kosten zu sparen, schlägt die Fachgesellschaft vielmehr vor, ein Endoprothesenregister einzuführen. Bei vorsichtiger Kalkulation ergebe sich ein Einsparpotenzial von über 40 Millionen Euro, so die DGOU. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
4.585 News Ärzteschaft

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

promisit
am Montag, 2. August 2010, 09:49

Endoprothesen

Nicht nur die Zahl der Endoprothesen ist deutlich gestiegen, auch die Zahl der postoperativen Wundinfektionen und Patienten mit dauerhaften und leidvollen Problemen nach einer solchen OP.

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste