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Weniger Strahlenbelastung beim Röntgen

Freitag, 30. Juli 2010

Salzgitter – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die diagnostischen Referenzwerte (DRW) für Röntgenuntersuchungen aktualisiert. Der DRW ist die Strahlendosis, die für eine bestimmte Röntgenuntersuchung im Durchschnitt nicht überschritten werden soll. Laut BfS liegen die neuen Werte im Durchschnitt um 30 bis 50 Prozent niedriger als die bisher gültigen.

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„So liegt etwa der neue DRW für eine Röntgenaufnahme des Beckens um 40 Prozent niedriger als der alte Wert“, heißt es dazu aus dem BfS. Das Strahlenrisiko aus der Röntgenuntersuchung verringere sich dabei um den gleichen Prozentsatz.

„Damit zeigt sich der erhoffte Trend, die Strahlenbelastung bei einzelnen Untersuchungen zu reduzieren“, so das Amt. Dennoch werde in Deutschland im internationalen Vergleich zu viel geröntgt, kritisierte das BfS. Gerade dosisintensive Untersuchungen wie die Computertomographie hätten in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Um die Belastung auf das notwendige Minimum zu reduzieren, will das Bundesamt Röntgenuntersuchungen auch in den kommenden Jahren weiter beobachten und optimieren. © hil/aerzteblatt.de

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