Schlaganfall-Risiko steigt bei chronischem Nierenversagen schnell an
Freitag, 30. Juli 2010
Winston-Salem – Entgegen bisheriger Erkenntnisse können auch Patienten, die noch nicht lange an chronischem Nierenversagen leiden, Vorhofflimmern entwickeln und sind damit einem höheren Schlaganfall-Risiko ausgesetzt.
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Elsayed Soliman, Epidemiologe von der Wake Forest University School of Medicine ist Erst-Autor einer entsprechenden Studie, die im American Heart Journal (doi:10.1016/j.ahj.2010.03.027) publiziert wurde.
Die Daten erhoben die Wissenschaftler aus der Chronic Renal Insufficiency Cohort (CRIC), einer Studie, die rund 3.000 Patienten mit chronischem Nierenversagen über fünf Jahre lang verfolgte.
Während das Auftreten von Vorhofflimmern bislang hauptsächlich bei niereninsuffizienten und dialysepflichtigen Patienten beobachtet wurde, fokussierten sich die Forscher nun auf Patienten in früheren Stadien. Es zeigte sich, dass knapp einer von fünf dieser Patienten Vorhofflimmern entwickelte und damit ein annähernd gleiches Risiko für Vorhofflimmern hatte wie Patienten in späten Stadien.
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