Melbourne – Das sogenannte Huntingtin, ein Protein auf dessen Genmutation die Entstehung der Krankheit Chorea Huntington beruht, formt sich mit anderen Proteinen seiner Art zu großen Klumpen und sorgt so für das Absterben von Nervenzellen.
Den Pathomechanismus klärten nun Wissenschaftler der Universität in Melbourne und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Journal of Biological Chemistry (doi: 10.1074/jbc.M109.084434).
Nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen war zwar schon bekannt, dass das mutierte Huntingtin an der Entstehung der Krankheit beteiligt ist. Über die genaue Pathogenese berichtet nach Angaben des Magazins aber erstmals diese Studie.
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