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TK-Versicherte erhalten Kontoauszug zu Arzneimitteln

Freitag, 6. August 2010

Hamburg – Die Techniker-Krankenkasse (TK) bietet ihren Versicherten einen persönlichen Auszug an, der eine Übersicht der verordneten Medikamente enthält. Ziel der „Versicherteninformation Arzneimittel“ (TK-ViA) ist es, Ärzten und Apothekern die Beratung zu erleichtern und die Souveränität der Patienten zu fördern.

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„Wir wollen die Patienten motivieren, sich zu Experten ihrer eigenen Gesundheit zu qualifizieren und sich als Partner des Arztes oder des Apothekers zu verstehen“, sagte Tim Steimle, Apotheker bei der TK.

Hintergrund für das Angebot sind laut Krankenkasse Ergebnisse einer Studie zum Arzt-Patienten-Verhältnis. Demnach ist jeder zehnte gesetzlich Versicherte unzufrieden mit der Art und Weise, wie sein Arzt ihn über die Wirkung der verschriebenen Medikamente informiert.

 „Sogar jeder Fünfte war unzufrieden damit, wenn es um die Beachtung von Nebenwirkungen bei der Verordnung von Arzneimitteln geht“, erklärte Steimle.

Im Internet können die Versicherten deshalb ihren Arzneimittelauszug anfordern, den die Krankenkasse dann zusammenstellt und via E-Mail sendet. Zudem enthält der Auszug auch eine Übersicht über die Kosten und Zuzahlungen der Medikamente und weist die Versicherten auf eventuell günstigere Medikamente hin.

In kaum einem medizinischen Bereich hängt der TK zufolge der Erfolg der Therapie so sehr vom Mitwirken der Patienten ab wie bei den Arzneimitteln. „Deshalb ist es wichtig, dass die Menschen wissen, wieso sie das Medikament einnehmen müssen, welche Wirkung es hat und welche Nebenwirkungen eventuell auftreten können“, so Steimle. © hil/aerzteblatt.de

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doc.nemo
am Montag, 9. August 2010, 11:15

Si tacuisses...

Wenn ich wissen will, welche Medikamente ich bekomme, brauche ich nur auf der Packung nachzuschauen!
"...die Souveränität der Patienten zu fördern." Was für ein Quatsch! Soll der Patient demnach bald selbst in der Lage sein zu entscheiden, welche Medikamente er wann und wofür nimmt? Der Arzt hat dann nur noch das angeforderte Rezept zu unterschreiben. Und natürlich die Verantwortung zu tragen. Und die Regresse auch.
Si tacuisses, Steimle,...!
hg.a
am Sonntag, 8. August 2010, 21:54

unnötiger unservice

na lieber herr steimle, da haben sie sich ja einen unnötigen service ausgedacht. haben sie nichts besseres mit meinen mitgliedsbeiträgen tun können. wenn ich eine liste meiner bezogenen medikamente haben will, gehe ich in meine apotheke. dort bekomme ich sie kostenlos und sofort und dann komplett mit allen,auch denen, die nicht auf rezept waren. und da sind dann keine kosten bei der tk angefallen. ich hoffe sie lernen aus diesem beispiel etwas wirtschaftlicher mit den mitgliedsbeiträgen umzugehen.
Hugin
am Samstag, 7. August 2010, 17:38

Diesen Auszug...

...bekomme ich von meiner Apotheke auf Wunsch zu jeder Zeit.

Was soll das also, außer neue Bürokratie zu schaffen?

Schade um die Bäume, die für das Papier fallen müssen.
Thelber
am Freitag, 6. August 2010, 23:37

Herr Steimle, Apotheker, was ist die Aufgabe der Apotheker ....

... bei der Abgabe von Medikamenten ? Welchen Gegenwert bekommt der Kunde für die ca. 8.-- € je abgegebener Medikamentenpackung ?
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