Köln – Ein Protein namens Corneodesmosin ist für schwere Hautbarrierestörungen und eine seltene, erbliche Hauterkrankung, genannt Peeling-Skin-Krankheit, verantwortlich. Das haben Forscher der Universität Köln in Kooperation mit den Universitäten Münster, Berlin, Heidelberg und Kiel herausgefunden.
Die Studie, die sie im American Journal of Human Genetics (doi:10.1016/j.ajhg.2010.07.005) veröffentlichten konnten, enthüllt auch die Rolle dieses Proteins bei atopischen Hauterkrankungen und Pruritus.
Bei der Peeling-Skin-Erkrankung handelt es sich um eine autosomal-rezessiv vererbte Krankheit mit spontanen Hautablösungen, schweren Hautrötungen und anhaltendem Juckreiz.
Die Forscher identifizierten mittels einer genomweiten Kopplungsanalyse eine Mutation im Corneodesmosin-Gen. Das Strukturprotein spielt im Rahmen der Abschilferung und Regeneration der Haut eine wichtige Rolle.
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