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Die Kohorte umfasst 48.500 Männer und 56.343 Frauen im Alter über 50 Jahren, die im Rahmen der Cancer Prevention Study II (Nutrition Cohort) regelmäßig zu ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten befragt werden.
In den Jahren 1992/1993 machten sie auch Angaben zu Körpergewicht und Taillenumfang. Bis Ende 2006 sind 9.315 Männer und 5.332 Frauen gestorben. Die Auswertung von Jacobs ergab eine nahezu lineare Assoziation, die unabhängig vom Body-Mass-Index war.
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Männer mit einem Bauchumfang von über 120 Zentimetern, das ist die Größe XXL, hatten ein zweifach höheres Sterberisiko als Männer mit einem Umfang von weniger als 90 Zentimetern (Relatives Risiko RR 2,02; 95-Prozent-Konfidenzintervall (1,71-2,39), wobei ausführliche Befragung der Teilnehmer die Berücksichtigung anderer Risiken ermöglichte. Die Gefahr ist deshalb „echt“, auch wenn der Bauchumfang natürlich nur ein Marker für „darunter liegende“ metabolische Veränderungen sein dürfte.
Bei Frauen bedeutet eine Taille von 110 Zentimetern (im Vergleich zu unter 75 Zentimetern) ebenfalls ein mehr als zweifach erhöhtes Sterberisiko (RR 2,36; 1,98-2,82). Interessant an der Studie ist, dass die viszerale Adipositas nicht nur, wie erwartet, mit einem erhöhten kardiovaskulären Sterberisiko assoziiert war.
In beiden Geschlechtern kam es auch zu vermehrten Todesfällen an Krebs, Atemwegserkrankungen (dieses Risiko war sogar deutlich stärker ausgeprägt als das kardiovaskuläre Risiko) und anderen Todesursachen. Auf mögliche Gründe hierfür gehen die Autoren nicht ein.
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