Köln – Der Aufklärungsbedarf zum Thema Organspende ist weiterhin hoch. Das teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des zehnjährigen Bestehens der gebührenfreien „Infotelefons Organspende“ mit.
Demnach führen die Mitarbeiterinnen des Telefonservices täglich durchschnittlich 52 Telefonate und beantworteten in den vergangenen zehn Jahren über 45.000 E-Mails. Laut BZgA wenden sich überwiegend Privatpersonen an das Infotelefon, knapp zwei Drittel der Anrufer sind Frauen.
Zusätzlich dient das Infotelefon als Anlaufstelle für Krankenkassen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Schulen, Behörden, Verbände und Selbsthilfegruppen.
Trotz zunehmender Aufklärung gebe es innerhalb der Bevölkerung noch viele Informationslücken, so die BZgA. So fühlen sich laut einer Umfrage über 50 Prozent der Bundesbürger nicht ausreichend über Organspende informiert.
Die BZgA gründete das Infotelefon im Jahr 2000 gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) als Anlaufstelle für alle Fragen zur Organspende. Die Nummer lautet 0 800/ 90 40 400.
| Versenden | Teilen |
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.