Berlin – Die von mehreren gesetzlichen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge werden offenbar nur von einem Teil der Versicherten gezahlt. Wie die „Bild“-Zeitung vom Dienstag in einer Umfrage ermittelte, beträgt der Anteil der säumigen Mitglieder je nach Krankenkasse bis zu 30 Prozent. Demnach haben seit Jahresbeginn insgesamt gut eine Million Kassenmitglieder noch keinen Zusatzbeitrag überwiesen.
Wie es in der Zeitung weiter heißt, haben beispielsweise bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) zehn Prozent der 4,6 Millionen Mitglieder den Zusatzbeitrag bisher nicht entrichtet. Bei der KKH-Allianz liege der Anteil etwas über zehn Prozent.
Mit hohen Säumnisraten von rund 30 Prozent hätten nach eigenen Angaben beispielsweise die BKK Gesundheit und die BKK für Heilberufe zu kämpfen. Die Kassen erklärten, derzeit gebe es schriftliche und telefonische Zahlungsaufforderungen.
Derzeit erheben 13 gesetzliche Krankenkassen sowie drei nicht geöffnete Betriebskrankenkassen von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von maximal 37,50 Euro im Monat.
aerzteblatt.de |
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