Hamburg – Union und FDP wollen nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ vom Mittwoch die Zusatzangebote und Wahltarife gesetzlicher Krankenkassen für gutverdienende Mitglieder einschränken.
Wie die Zeitung unter Berufung auf Koalitionskreise vorab berichtete, sollen künftig Wahltarife, die gesetzlichen Versicherten zum Beispiel bei Krankenhausaufenthalten Chefarztbehandlungen oder die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer anbieten, nicht mehr erlaubt sein.
Auch das Angebot von Auslandskrankenversicherungen solle nur noch privaten Versicherern vorbehalten sein. Gesetzliche Krankenkassen sollen den Angaben nach allein Tarife mit Selbstbehalt und Kostenerstattung anbieten können. Diese Änderungen würden in den kommenden Wochen in den Entwurf zur Gesundheitsreform eingefügt.
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