Tromsø – Erneut kommt eine prospektive Beobachtungsstudie zu dem Ergebnis, dass Alkohol in Maßen die kognitiven Fähigkeiten im Alter erhalten kann. In der Tromsø Study die jetzt in Acta Neurologica Scandinavica (2010; Suppl 190: 23-29) publiziert wurde, war die protektive Wirkung auf den Weinkonsum begrenzt.
An der Tromsø-Studie nahmen etwa 5.000 gesunde Norweger im Alter von 58 Jahren teil. Sie wurden nach ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten befragt. Männer und Frauen, die einen mäßigen Weinkonsum (vier oder mehr Getränke innerhalb von zwei Wochen) angegeben hatten, erzielten sieben Jahre später in drei kognitiven Tests die besten Ergebnisse. Für andere alkoholische Getränke wurde keine derartige Assoziation gefunden.
Ob die Verbindung kausal ist, der Wein also wirklich das Altern des Gehirns verlangsamt, lässt sich aus den Ergebnissen nicht ableiten. Der Weinkonsum könnte ganz einfach ein Marker für einen auch in anderen Bereichen moderaten Lebensstil sein, schreiben Kjell Arne Arntzen von der Universität Tromsø und Mitarbeiter.
Ihre Analyse kann Alter, Ausbildung, Gewicht, Depressionen und kardiovaskuläre Erkrankungen als Teilursache ausschließen, andere mögliche Faktoren wie Ernährung, Einkommen und Beruf jedoch nicht.
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Was nachher kommt kann noch so ein Schwachsinn sein, die andern Medien werden ihn weiterverbreiten. Der Alkoholindustrie ist damit gedient. Wir Passivtrinker sind weiterhin die Dummen.
Das Ansehen des ÄB steigt mit jedem publizierten solcher Artikel
Das kommt doch dem hohen Ansehen der Römer im Altertum gleich: In vino veritas. Ein Lob an die Skandinavier, die nach knapp zweitausend Jahren derartige wage Aussagen der römischen Bevölkerung endlich randomisiert evaluiert haben. Chapeau
Trifft man einen guten Alten, so heißt´s, den hat der Wein erhalten, wird einer früh vom Tod betroffen, dann heißt´s, der hat sich tot gesoffen.
Businesspaar am Donnerstag, 19. August 2010, 06:59
Lächerliche Studie!
Da werden also "gesunde" Norweger nach ihrem Alkoholkonsum befragt. Es wird festgestellt, dass 4 oder "mehr" Getränke konsumiert werden! ...oder mehr?? Vielleicht 40??? Es bleibt zu hoffen, dass diese Studie von den Initiatoren aus eigener Tasche bezahlt wurde. Für derartigen Schwachsinn kann man also auch Geld verschwenden. Unglaublich.
Leserkommentare
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