Politik

Rösler beklagt verbreitete „Sprachlosigkeit“ beim Thema Sterben

Donnerstag, 19. August 2010

Berlin – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) beklagt „eine nach wie vor existierende Sprachlosigkeit“ der Gesellschaft beim Thema Sterben. Dieses Tabu gelte es endlich zu brechen, forderte Rösler in einem in Berlin veröffentlichten Grußwort.

„Wenn es um den Tod geht, dann verdrängen wir gerne“, meinte er. Der Minister äußert sich anlässlich der Übernahme der Schirmherrschaft des 8. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, der Mitte September in Dresden ansteht. 

Rösler würdigte die Arbeit von Ärzten und Pflegepersonal in der Palliativmedizin. Sie hätten gelernt zu akzeptieren, dass der Tod Teil des Lebens sei. Durch eine bestmögliche medizinische Versorgung ersparten sie unheilbar Kranken unnötige Schmerzen und ermöglichten ein würdevolles Sterben.

Zum ärztlichen Ethos, so der Liberale weiter, gehöre es, „den Menschen das Menschsein zu bewahren und in seiner Einzigartigkeit zu erhalten, bis sich der Kreislauf des Lebens schließt“. Dieses Selbstverständnis gebe Patienten die Sicherheit, den Ärzten und dem Pflegepersonal vertrauen zu können. © kna/aerzteblatt.de

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