Krankenkassen: Beitragszahler finanzieren Mehreinnahmen der Ärzte
Donnerstag, 19. August 2010
Doris Pfeiffer /Lopata
Berlin – Die Krankenkassen haben das von der Koalition angestrebte Honorarplus für die Ärzte im nächsten Jahr kritisiert. „Es ist unverständlich, dass in diesen schwierigen Zeiten die Einnahmen der Ärzte weiter steigen sollen“, sagte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der Krankenkassen, Doris Pfeiffer, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung Die Welt vom Donnerstag.
Hätte die Koalition ein „engagiertes Sparpaket“ geschnürt, hätte ein Teil der Zusatzbelastungen für die Patienten vermieden werden können, ohne dass die Versorgung schlechter geworden wäre.
„Im Ergebnis sind wieder die Beitragszahler die Gebeutelten. Sie müssen erheblich mehr zahlen, um auch im nächsten Jahr wieder Honorar- und Einnahmenzuwächse für Ärzte, Krankenhäuser und die Pharmaindustrie zu finanzieren“, sagte Pfeiffer.
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Wie kommen Sie darauf? Handlanger, das sind die Politiker in Berlin und in Landtagen, die neben ihrem Sitz im Parlamente noch in dem einen oder anderen lukrativen Aufsichtsrat sitzen oder mit ihren Firmen die Unternehmen "beraten". Graben Sie mal in dem dort oder noch besser sind McKiney und Co.
"Beitragszahler finanzieren Mehreinnahmen der Ärzte " wie denn auch anders. Wer finanziert denn des Gehalt diesen grossen weissen Vogels? Auch die Beitragszahler. Unglaublich mit welcher Dummheit man ausgestattet sein darf um Sprecherin des Spitzenverbandes der Karnkenkassen zu sein.
sind wieder die Leistungserbringer die Gebeutelten. Sie müssen erheblich mehr leisten, um auch im nächsten Jahr wieder das gleiche Honorar zu erzielen.
Wer es noch nicht ist, wird es nicht mehr werden: Arzt
Frau Pfeiffer verdient nicht ganz so viel wie ein Radiologe. Die meisten KK-Vorstände übrigens so viel wie durchschnittlicher Hausarzt (wenn man Praxismiete, Sprechstundenhilfe und Versicherung abzieht).
Der Vergleich im Verantwortungsbereich (Mitarbeiter, Umsatz, Kunden) fällt dabei ehr schwer.
„Es ist unverständlich, dass in diesen schwierigen Zeiten die Einnahmen der Ärzte weiter steigen sollen“...
Wenn man in letzter Zeit die Medien verfolgt hat, wurde man erschlagen von Meldungen, die den wirtschaftlichen Aufschwung postulierten. Viele andere Berufsgruppen (z.B. Metaller, Piloten/Flugpersonal, u.a.) fordern daher ganz offiziell und legitim Lohnanpassungen und drohen ansonsten mit Streik.
Da das Gesundheitssytem durch ein Umlageverfahren finanziert wird und damit durch die Versicherten, muss ja klar sein, dass jede Kostensteigerung letztendlich auch von den Leistungsempfängern zu tragen sind. Wo soll das Geld sonst her kommen?
... und ganz einfach einen gesunden Lebensstil an den Tag legen, dann klappt es auch mit der Gesundheit und der Beitragzahler wird dann vielleicht sogar mehrfach belohnt. Weniger oder gar keine "Chemiekeulen" schlucken, kaum noch oder nicht mehr nennenswerten gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen ausgesetzt, möglicherweise profitiert er noch von SINKENDEN GKV-Beiträgen, hat mehr Geld zum Konsumieren in der Tasche, fühlt sich wohler, verfügt über wesentlich mehr Lebensfreude und wird glücklich, fit und vital sehr, sehr alt. ....... Ja okay, entschuldigung, gerade wieder aus dem Traum erwacht.
Ich bin dafür, die Einkommensentwicklung der Krankenkassenfunktionäre an die Einkommensentwicklung der Hausärzte (nicht an deren Praxisumsätze!) zu koppeln - also an das, was nach Abzug aller Ausgaben übrigbleibt.
da müssen auch die Beitrags- und Steuerzahler auch immer mehr bezahlen, um die Einkommensteigerungen der Körperschaftsfunktionäre und der Politiker zu finanzieren.
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