Frankfurt/Main – Die Union hat Bedenken gegen das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP), Arbeitslose generell von der Zahlung von Zusatzbeiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung auszunehmen.
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (CDU), sagte der Frankfurter Rundschau vom Donnerstag, die geplante Kostenübernahme bei Empfängern von Arbeitslosengeld durch die Bundesagentur für Arbeit müsse noch einmal diskutiert werden. Hier habe die Union Gesprächsbedarf.
Spahn verwies auf das relativ hohe Niveau der Arbeitslosengeld-I-Zahlungen. Arbeitslose bekommen in der Regel für maximal ein Jahr 60 Prozent ihres vorher verdienten Nettogehaltes.
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