Montreal – De novo Mutationen spielen bei der Entwicklung von Schizophrenie und Autismus eine wichtige Rolle. Diese Erkenntnisse gewannen Wissenschaftler um Guy Rouleau von der Universität Montreal. Sie publizierten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift der American Society of Human Genetics (doi:10.1016/j.ajhg.2010.07.019).
Die Wissenschaftler untersuchten in ihrer Studie die genetischen Daten von 285 an Schizophrenie oder Autismus erkrankten Personen und deren Eltern. Als Kontrollgruppe diente die DNA von 285 gesunden Personen und ihren Eltern.
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Schädliche de novo Mutationen könnten die starke Prävalenz von Autismus und Schizophrenie zumindest teilweise erklären, vermuten die Wissenschaftler.
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