Frankfurt – Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) setzt sich dafür ein, dass die ärztliche Weiterbildung schneller, effizienter und kalkulierbarer wird. „Wir fordern verbesserte Bedingungen und ein konsequentes Engagement aller für die ambulante und stationäre Weiterbildung Verantwortlichen“, unterstrich LÄKH-Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach beim ersten Runden Tisch Weiterbildung „Pro Nachwuchs“ Anfang September. Dazu sei eine Einbindung der Kostenträger zwingend erforderlich.
Von Knoblauch forderte eine bessere Verzahnung der Weiterbildung im stationären und ambulanten Bereich sowie familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Der Kammervertreter kündigte an, dass die LÄKH „Weiterbildungsbeauftragte“ einrichten will. Diese sollen Mitglieder in punkto Weiterbildung beraten und informieren.
Das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG) sprach sich für mehr allgemeinmedizinische Lehrstühle an den hessischen Universitäten und eine Anpassung der Approbationsordnung aus. Die „Aufarbeitung der Hindernisse für die Niederlassung von Ärzten auf dem Lande“ bezeichnete Jörg Osmers, Leiter der Abteilung Gesundheit im HMAFG als gemeinsame Aufgabe von Kassenärztlicher Vereinigung, LÄKH, Land Hessen und den Landkreisen.
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