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Politik

Generikahersteller weisen Verantwortung für Zuzahlungen zurück

Mittwoch, 1. September 2010

Berlin – Der Branchenverband Pro Generika weist Vorwürfe zurück, wonach die Generikahersteller durch Preisanhebungen verantwortlich für deutlich teurere Medikamente seien.

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Ab dem 1. September müssen Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Zuzahlungen für weitere 3.000 Medikamente leisten, die bislang von der Selbstbeteiligung freigestellt waren. Das gehe jedoch ausschließlich auf eine Entscheidung der GKV zurück, so der Verband.

„Allein die Krankenkassen haben das Recht zu entscheiden, ab wann ein Arzneimittel von der Zuzahlung freigestellt wird“, heißt es dazu von Pro Generika. Diese Grenze hätten die Kassen für rund 3.000 Arzneimittel so stark abgesenkt, dass nun wieder eine Selbstbeteiligung für die Versicherten anfalle. „Preiserhöhungen durch die Industrie fanden nicht statt“, so der Branchenverband. © hil/aerzteblatt.de

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promisit
am Donnerstag, 2. September 2010, 08:50

Geld vom kleinen Mann oder von alten Frauen

Gesetzlich Versicherte dürfen künftig mehr zahlen. Damit wird das Geld wieder bei denen geholt, die ohnehin nicht darin schwimmen. Mit zunehmendem Alter sind Frauen die Versicherten der GKV, deren Rente auf Grund der im Arbeitszeitalter geringen Verdienste niedrig ist. Also holt man sich Geld von denen, die es am dringensten selbst nötig hätten. Es wird ein widerwärtiger Spareffekt entstehen, der vielleicht sogar gewünscht ist: Alte Frauen (und Männer) gehen weiniger zum Arzt als für sie gut ist. O`tempora, O´mores.
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