Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV will verstärkt mit Herstellern von Praxisverwaltungssoftware (PVS) zusammenarbeiten sowie sichere und moderne Kommunikationstechnologien in Praxen weiter unterstützen. „Um Datenschutz und Datensicherheit zu verbessern, sind einheitliche Standards zwingend erforderlich“, sagte KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller anlässlich eines Treffens mit PVS-Anbietern.
Viele Vertragsärzte sind der KBV zufolge extrem skeptisch bezüglich der Online-Übertragung sensibler Patientendaten. „Deren Schutz ist sowohl online als auch offline von zentraler Bedeutung“, so Müller.
Er verwies darauf, dass ab dem ersten Quartal 2011 für Vertragsärzte die Online-Abrechnung Pflicht sei. „Darum ist eine sichere Anbindung in Zukunft besonders wichtig“, sagte der KBV-Vorstand.
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