Köln – Deutsche Mädchen und Jungen sind im Vergleich zu 2005 seltener früh sexuell aktiv. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Einstellungen und Verhaltensweisen 14- bis 17-jähriger Jugendlicher zu Aufklärung, Sexualität und Verhütung. Die BZgA führt die Studie seit 1980 in regelmäßigen Abständen durch.
„Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht“, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Die aktuelle Studie zeige, dass seit Mitte der 90er Jahre die sexuelle Aktivität Jugendlicher fast unverändert und jetzt sogar rückläufig sei.
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Zudem ermittelte die Studie, dass das Verhütungsverhalten immer besser wird. Demnach verhüten sexuell aktive deutsche Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren heute bereits beim ersten Mal besser als je zuvor: Nur je acht Prozent der Mädchen und Jungen gaben an, keine Verhütungsmittel benutzt zu haben. 1980 lag dieser Anteil bei 20 Prozent bei den Mädchen und bei 29 Prozent bei den Jungen. „Die neuen Zahlen zeigen, dass Jungen beim ersten Mal mittlerweile ebenso gut verhüten wie Mädchen“, so Pott.
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