Fast 50 Millionen US-Amerikaner ernähren sich schlecht
Freitag, 3. September 2010
Washington – Fast 50 Millionen Menschen in den USA haben infolge mangelhafter Ernährung mit körperlichen, psychischen und sozialen Problemen zu kämpfen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Journal of the American Dietetic Association am Donnerstag veröffentlichte.
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Demnach hatten zum Untersuchungszeitpunkt im Jahr 2008 rund 15 Prozent der US-Haushalte nicht immer Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten oder mussten öffentliche Ernährungshilfen in Anspruch nehmen.
„Fehlernährung wird oft durch Ereignisse ausgelöst, die das Haushaltsbudget belasten, etwa den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Geburt“, heißt es in der Studie. Gut ein Drittel der 49,1 Millionen Betroffenen litt demnach unter gravierenden Problemen wie Essensmangel oder besonders unausgewogener Ernährung. In diesen Haushalten sparten sich die Eltern und insbesondere Mütter das Essen für ihre Kinder häufig vom eigenen Mund ab, wie die Untersuchung zeigte.
Angesichts der Wirtschaftskrise und des erwiesenen Zusammenhangs zwischen Mangelernährung und allgemeinem Lebensstandard könnte die Zahl der US-Bürger, zu wenig oder ungesund essen, weiter steigen.
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