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Ärzteschaft

Sachsen will Landarztmangel gezielt bekämpfen

Freitag, 3. September 2010

Dresden – Das sächsische Kabinett hat eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung des drohenden Ärztemangels eingerichtet. Diese soll bis März kommenden Jahres 20 Maßnahmen prüfen, die eine flächendeckende Gesundheitsversorgung im Freistaat sichern sollen.

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Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen begrüßte die Landesinitiative. „Wir freuen uns, dass das Thema Ärztemangel in Sachsen auch politisch zur Chefsache gemacht wird“, erklärte Klaus Heckemann, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen. Die Politik habe offensichtlich erkannt, dass die bereits ergriffenen Maßnahmen allein die drohenden Versorgungslücken im Land nicht schließen könnten.

Auch Sachsens Gesundheitsministerin Chistine Clauß hält die bisherigen Lösungsansätze nicht für ausreichend, um den drohenden Ärztemangel im Freistaat abzuwenden. Sie sprach sich dafür aus, bei der universitären Ausbildung ein sächsisches Sonderkontingent einzuführen, um die Zahl der Studienplätze für Humanmedizin an den Hochschulen im Freistaat zu erhöhen.

Auch ein Sonderkontingent für Studenten, die sich zur späteren Niederlassung als Landarzt verpflichteten, sei denkbar. Heckemann bezeichnete diese Vorschläge als „wirkungsvollen Stimulus dafür, dass die Universitäten ihre Ausbildung noch praxisgerechter und verstärkt auf den Focus Allgemeinmedizin gerichtet, gestalten“. © hil/aerzteblatt.de

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taktgenau
am Montag, 6. September 2010, 14:49

@adonis: niveau...wo bist du nur?

genau diese Art der Argumentation schätze ich an Ihnen. Damit stehen Sie als kundiger Thebaner unseren Regierenden in nichts nach!!

Und ja... die rosa Elepants sind zeitgleich mit dem Bild des armen Hausarztes verschwunden. Ganz im Gegensatz zum Bild des egozentrischen, leicht verbohrten, unterqualifizierten und geldgierigen Arztes mit erheblichen Geltungsmangelerscheinungen, welches durch Ihre Kommentare dieser Welt leider erhalten beleibt.
adonis
am Montag, 6. September 2010, 13:50

@takgenau

Na, immer noch vollgekifft oder sind die rosaroten Elefanten an der Decke schon abgezogen?
taktgenau
am Montag, 6. September 2010, 11:57

langsam glaube ich...

du wohnst gar nicht im norden sondern bist ein Ärztefunktionär der hier mit den üblichen haltlosen Phrasen den den Aufstand schürt. Nach bekannt werden der Vergütungen für HAs ist doch das Bild des verhungernden Hausarztes längst verpufft. Also verschone uns hier mit deiner Lobbyarbeit!

nogga
am Montag, 6. September 2010, 08:17

Der Fehler liegt im System

Und wieder wird eine Expertengruppe gegruendet, die das Pferd von hinten aufzäumt.
Länder mit staatlichem Gesundheitswesen haben das Problem nicht.
Sie bieten ihren Ärzten eine Anstellung mit angemessenem Lohn, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.
Wie kann man nur so blauäugig sein zu glauben, dass Absolventen der Medicin sich heutzutage noch hoch verschulden um als Haus- oder Landarzt tätig sein zu duerfen mit dem Risiko in Konkurs zu gehen und sich damit sein ganzes Leben zu ruinieren, wenn das Ausland soziale Sicherheit bietet.
Das deutsche Hausarztmodell ist tot und wird am deutschen Wesen nicht mehr genesen.
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