München – Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will die großen Pharma-Importeure bei seinen Sparbemühungen für das Gesundheitssystem offenbar schonen. Das ergibt sich aus Vorschlägen, die sein Ministerium nach Informationen der Süddeutschen Zeitung vom Samstag für ein Treffen mit den Gesundheitsexperten der schwarz-gelben Koalition vorbereitet hat.
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Die Konzerne sollen demnach den höheren Zwangsrabatt an die Krankenkassen nicht zahlen. Statt den Versicherern künftig 16 Prozent Rabatt zu geben, solle es für die Importeure von günstigen Arzneimitteln weiter bei sechs Prozent bleiben.
Der Verband der Arzneimittelimporteure (VAD) laufe bereits seit Monaten Sturm gegen die höhere Abgabe. Trete sie in Kraft, müssten etwa 80 Prozent der etwa 40 Unternehmen schließen, 4.000 Arbeitsplätze würden vernichtet, argumentiert der VAD.
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