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Anthroposophische Medizin bei Eltern krebskranker Kinder sehr beliebt

Montag, 6. September 2010

Witten/Herdecke – Anthroposophische Medizin ist bei Eltern krebskranker Kinder sehr beliebt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für integrative Kinderonkologie am Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Demnach liegt der anthroposophische Behandlungsansatz bei Eltern krebskranker Kinder mit 27 Prozent nach der Homöopathie auf Platz zwei der komplementärmedizinischen Angebote.

Der Studie zufolge setzen 18 Prozent der Eltern neben der schulmedizinischen Behandlung auf anthroposophische Arzneimittel und äußere Anwendungen, 16 Prozent auf Mistelpräparate und drei Prozent auf Heileurythmie. Rund 96 Prozent der befragten Eltern empfehlen anderen Betroffenen die Therapieform als Ergänzung zur Schulmedizin weiter.

Anthroposophische Medizin zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu stimulieren und zu stärken. Der komplementäre Ansatz umfasst speziell hergestellte mineralische, pflanzliche und tierische Arzneimittel, Kunsttherapien, Rhythmische Massage, Heileurythmie, äußere Anwendungen, beratende Gespräche sowie eine anthroposophisch erweiterte Krankenpflege. © hil/aerzteblatt.de

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