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| dpa |
Seelische Kriegsverletzungen sind häufiger als körperliche. In einer Kohorte von 10.481 Soldaten hatte jeder dritte ein PTSD. Den Orden „Purple Heart“, der allen US-Soldaten mit einer körperlichen Kriegsverletzung überreicht wird, hatte gerade einmal jeder sechste erhalten, berichten Mark Kunik vom Michael E. DeBakey VA Medical Center in Houston/Texas und Mitarbeiter.
Der Psychiater interessierte sich für die langfristigen Folgen der Erkrankung. Zu ihnen könnte eine Demenz gehören. Denn von den Veteranen mit PTSD (aber ohne körperliche Verletzung) erkrankten 11 Prozent im Alter an einer Demenz, bei den Patienten ohne PTSD (und ohne körperliche Verletzung) waren es gerade einmal 4,5 Prozent.
Auch nach Berücksichtigung anderer bekannter Risikofaktoren für eine Demenz wie Diabetes, arterielle Hypertonie oder manifeste Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten PTSD-Patienten ein doppelt so hohes Risiko, im Alter an einer Demenz zu erkranken.
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