„Die Ärzte sind von der Einzelpraxis überzeugt und wählen daher diesen Weg in die Selbstständigkeit“, erläuterte Georg Heßbrügge, Bereichsleiter Gesundheitsmärkte und -politik bei der apoBank. Die Kosten für die Niederlassung variierten regional sehr stark: „Hausärzte mussten in den alten Bundesländern für eine Neugründung 26,5 Prozent, für die Übernahme 50 Prozent mehr einplanen als ihre Kollegen in den neuen Bundesländern“, so Heßbrügge.
Demnach mussten Hausärzte in den alten Bundesländern für eine Neugründung 124.000 Euro finanzieren. In den neuen Bundesländern beliefen sich die Finanzierungsvolumina auf durchschnittlich 98.000 Euro. Hausärzte, die eine Praxis übernahmen, mussten in den alten Bundesländern 162.000 Euro ansetzen. In den neuen Bundesländern schlug eine Praxisübernahme mit 108.000 Euro zu Buche.
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