Kammer Hamburg warnt vor Einsparungen beim schulärztlichen Dienst
Mittwoch, 8. September 2010
Hamburg – Die Ärztekammer Hamburg (ÄKHH) warnt vor Einsparungen beim schulärztlichen Dienst. Hintergrund sind Medienberichte, wonach der schulärztliche und schulzahnärztliche Dienst aufgelöst werden könnten.
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„Wir warnen dringend davor, bei der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu sparen“, sagte ÄKHH-Präsident Frank Ulrich Montgomery. Bei der Zunahme von Adipositas und chronischen Erkrankungen bei Kindern dürfe auf diese wichtigen Möglichkeiten der Intervention auf keinen Fall verzichtet werden.
Auch müsse allen Beteiligten klar sein, was auf dem Spiel stehe: „Der schulärztliche Dienst leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit und Entwicklung der Kinder in Hamburg“, so Montgomery. Das gelte etwa für Schuleingangsuntersuchungen, in der Entwicklungsverzögerungen bei Kindern festgestellt würden.
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