London – Die fehlende Kraft beim Händegriff, eine langsame Geschwindigkeit beim Gehen, Schwierigkeiten, sich aus einem Stuhl zu erheben und Gleichgewichtsstörungen beim Stehen sind einer Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2010; 341: c4467) zufolge Ausdruck einer körperlichen Gebrechlichkeit, die mit einem erhöhten Sterberisiko einhergeht.
Rachel Cooper vom University College London hat für die „Unit for Lifelong Health and Ageing” des Medical Research Councils 57 Studien ausgewertet. Ihre Analyse ergab, dass mit jedem Kilogramm weniger Griffstärke die Sterbewahrscheinlichkeit zunimmt. Für das unterste Quartil ermittelte sie eine Hazard Ration von 1,67.
Den gleichen Einfluss hatte eine verminderte Gehgeschwindigkeit. Das Viertel der langsamsten Personen hatte ein um den Faktor 2,87 erhöhtes Sterberisiko. Und für Personen, die sich nur langsam aus einem Stuhl aufrichten können, war die Mortalität um 96 Prozent erhöht.
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