Berlin – Berlin und Brandenburg starten eine gemeinsame Bundesratsinitiative für mehr Patientenrechte. Ziel sei ein entsprechendes Gesetz, um mehr Transparenz und Rechtssicherheit für Patienten sowie für medizinisches Personal zu schaffen, sagte heute Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke).
Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) ergänzte, es gehe um eine „größtmögliche Patientensouveränität“. Dazu sollten die Rechte von Patienten erweitert und festgeschrieben werden.
Beide Länder haben einen Antrag „Entschließung des Bundesrates über ein Gesetz zur Stärkung der Patientenrechte“ erarbeitet, der heute vom Berliner Senat und dem Brandenburger Kabinett beschlossen wurde. „Wir wollen mit unseren Vorschlägen mehr Transparenz und Rechtssicherheit für die Patienten erreichen“, sagte Lompscher.
Es solle dafür gesorgt werden, dass die Patienten ihre Rechte besser wahrnehmen könnten. Damit würden langjährige Forderungen der Patientenverbände aufgegriffen.
aerzteblatt.de |
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