Greifswald – Ab sofort führt das Universitätsklinikums Greifswald Untersuchungen am Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-CT durch. Möglich wird diese Diagnostik durch einen mobilen PET-CT-Truck, der künftig alle zwei Wochen am Klinikum Stopp macht.
„Wir sind froh, mit dem PETCT an unserem Universitätsklinikum eine hochwertige Technologie nutzen zu können, die die Therapie erheblich verbessern wird“, sagte Klinikvorstand Marek Zygmunt. Betrieben wird der PET-CT-Truck gemeinschaftlich von der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und dem Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie.
Die PET erkennt das Krebsgewebe aufgrund eines gesteigerten Stoffwechsels der kranken Zellen. Die mit dem PET-System gekoppelte Computer-Tomographie (CT) zeichnet dazu parallel eine genaue anatomische 3D-Landkarte des Körpers. Durch die Kombination beider bildgebenden Verfahren kann der Tumor lokalisiert und schonender operiert werden.
Während die PET selbst schon seit mehr als 20 Jahren bekannt ist, setzt sich die in Verbindung mit der Computertomographie (CT) laut Klinik erst allmählich durch. Ein Grund dafür seien die hohen Investitionskosten, die für Kombinationsgeräte aus PET und CT nötig seien. PET-CT-Scanner der neuesten Generation kosten mehrere Millionen Euro und werden von den Krankenkassen in Deutschland bislang nur teilweise finanziert.
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