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Studie deckt Defizite bei Erste-Hilfe-Kenntnissen von Laien auf

Montag, 8. November 2010

Mainz – Die Kenntnisse von Laien in Bezug auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung sind schlecht. Das berichtet die Universitätsklinik in Mainz. Vor diesem Hintergrund fordern die Mainzer Mediziner, die Wiederbelebungsregeln für Laien zu vereinfachen und neue Konzepte zu entwickeln, um mehr Menschen zu Auffrischungskursen in Erster Hilfe zu motivieren.

In der Studie hatten Mediziner Passanten mit einem Herzstillstand bei einer Notfall-Trainingspuppe konfrontiert und um Hilfe gebeten.

Ergebnis: Keiner der Studienteilnehmer befolgte die gängigen Wiederbelebungs-Leitlinien für Erst-Helfer korrekt. 43 Prozent der Beteiligten prüften lediglich die Ansprechbarkeit des „Opfers“, 65 Prozent führten eine Herzdruckmassage und 63 Prozent eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch, zehn Prozent konnten zudem keine gültige Notrufnummer nennen.

„Obwohl unsere Studie nicht zum Ziel hatte, einen optimalen Abstand für Erste-Hilfe-Auffrischungskurse festzulegen, konnten wir zeigen, dass alle Teilnehmer, die einen Erste-Hilfe-Kurs innerhalb der letzten drei Jahre absolviert hatten, Mund-zu-Mund-Beatmung sowie die Herzdruckmassage durchführten“, verweist Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie. In der Teilnehmergruppe, deren letzter Kurs mehr als drei Jahre zurücklag, war dies nicht der Fall.

In Deutschland ist die Teilnahme an einem Kurs zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen Mindest-Voraussetzung für den Führerscheinerwerb - regelmäßige Auffrischungskurse sind hingegen nicht vorgeschrieben. © hil/aerzteblatt.de

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Thelber
am Dienstag, 9. November 2010, 10:19

Die einfachste Lösung wäre ...

den Führerschein zeitlich auf 5 Jahre zu befristen und an die Neuerteilung einen zuvor erfolgreich bestandenen Erste-Hilfe-Kurs zu knüpfen.

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