Kliniken müssen OPs wegen Fachkräftemangel schließen
Mittwoch, 24. November 2010
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| dpa |
Frankfurt – Der Pflegekräftemangel führt in vielen Kliniken bereits zu deutlichen Einschränkungen im OP-Betrieb. Das berichtet Thomas Busse, Direktor des
Zentrums für Gesundheitswirtschaft und –recht (ZGWR) der Fachhochschule Frankfurt am Main aufgrund einer aktuellen Umfrage. 25 Prozent der teilnehmenden Krankenhäuser gaben an, ihre OP-Leistungen einschränken zu müssen. 3
0 Prozent der untersuchten Häuser müssen wegen eines Personalmangels OP-Säle schließen. Mit Überstunden versuchen mehr als 60 Prozent der befragten Kliniken den Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren.
Busse und sein Team befragten das Personal von mehr als 150 Krankenhäusern mit OP-Abteilungen. Das entspricht rund zehn Prozent der entsprechenden Kliniken in Deutschland
„Der OP-Bereich ist der Motor einer jeden chirurgischen Klinik. Wenn dieser stottert, hat dies Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit eines gesamten Krankenhauses“, sagte Busse. Er betonte, die qualitative und quantitative Leistungsfähigkeit eines OP-Bereiches hänge nicht nur von den Operateuren und Anästhesisten ab, sondern auch in hohem Maße von dem dort eingesetzten Pflegepersonal. © hil/aerzteblatt.de
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