Marburg: Zellforschung wird weiter gefördert
Montag, 29. November 2010
Marburg – Für weitere vier Jahre fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Sonderforschungsbereich „Mechanismen der zellulären Kompartimentierung und deren krankheitsrelevante Veränderungen“ an der Philipps-Universität. Er erhält bis zum Jahr 2014 eine Gesamtförderung in Höhe von elf Millionen Euro.
„Die wiederum exzellente Bewertung durch die DFG spiegelt die höchst erfolgreiche Arbeit der Marburger Zellbiologie wider“, sagte Frank Bremmer, Vizepräsident der Philipps-Universität für Forschung. Es ist die zweite Verlängerung für den SFB, der sich seit dem Jahr 2003 dem Thema der Zellkompartimentierung widmet.
Die Wissenschaftler des SFB beschäftigen sich zum Beispiel mit der innerzellulären Verteilung von Proteinen, RNA und Metallen. Neben diesen grundlegenden Fragen der Zellbiologie gesunder Zellen geht es auch um Erkenntnisse, wie sich Störungen der Kompartimentierung auf die einzelne Zelle und auf den ganzen Organismus auswirken.
Klinische Fragen zum Thema der Blutdruckregulation werden ebenso untersucht wie Störungen, für die Infektionserreger verantwortlich sind, zum Beispiel Viren, Parasiten und Pflanzenpathogene.
Der Sonderforschungsbereich führt 17 Arbeitsgruppen aus den Fachbereichen Biologie, Pharmazie und Medizin der Philipps-Universität sowie vom
Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie zusammen.
© hil/aerzteblatt.de
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