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Beihilfe zur Selbsttötung in Schottland weiterhin strafbar

Donnerstag, 2. Dezember 2010

London – Das Schottische Parlament hat sich gegen eine Legalisierung der Beihilfe zur Selbsttötung ausgesprochen. Am Mittwoch lehnten die Abgeordneten mit 85 zu 16 Stimmen einen entsprechenden Gesetzentwurf ab.

Wäre die Gesetzesvorlage angenommen worden, so hätte erstmals in Großbritannien die Beihilfe zur Selbsttötung nicht unter Strafe gestanden – faktisch wird Suizidassistenz im Vereinigten Königreich jedoch ohnehin nicht bestraft.

Der Entwurf war von der parteilosen Abgeordneten Margo MacDonald eingebracht worden. MacDonald, die selbst an der unheilbaren Krankheit Parkinson leidet, kündigte an, im Mai kommenden Jahres erneut um einen Parlamentssitz zu kandidieren. Im Falle ihrer Wiederwahl wolle sie sich weiterhin für eine Legalisierung des assistierten Suizids einsetzen.

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Ein Sprecher der katholischen Kirche Schottlands bezeichnete die Ablehnung des Gesetzentwurfs als einen „großen Sieg für die Verwundbarkeit des Menschen“ und ein Zeichen dafür, dass die Menschen in Schottland diese Veränderung überwiegend ablehnten. © kna/aerzteblatt.de

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