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Mainz: Speiseröhre minimalinvasiv ersetzt

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Mainz – Erstmals an der Universitätsmedizin Mainz haben Ärzte der Klinik und Poliklinik für Allgemein- und Abdominalchirurgie bei einem Patienten mit einem Barrett-Karzinom der Speiseröhre diese minimalinvasiv entfernt und ersetzt. Die Methode sei deutlich schonender als das herkömmliche offene Verfahren. Die Patienten hätten weniger Schmerzen, erholten sich schneller von dem Eingriff und könnten die Klinik früher verlassen.

Der Barrett-Karzinom, die häufigste Form des Speiseröhrenkrebses, gilt zwar im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen als selten, aber die Zahl der Erkrankungen ist in den letzten Jahren stark angestiegen: So ist das Barrett-Karzinom zahlenmäßig die am schnellsten zunehmende Krebsart in der westlichen Welt. Heute erkranken sechs Mal mehr Menschen daran als vor 30 Jahren.

„Die minimalinvasive Therapie des Speiseröhrenkrebses stellt hohe Ansprüche an das gesamte Behandlungsteam, und wir sind sehr froh, dass wir dieses innovative Verfahren als eine der ersten Kliniken in Deutschland anbieten können“, betonte Hauke Lang, Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemein- und Abdominalchirurgie. © hil/aerzteblatt.de

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