Eltern von Komasäufern an Krankenhauskosten beteiligen
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Berlin – Der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat gefordert, die Eltern von jugendlichen Komasäufern an den Kosten der Krankenhausbehandlung ihrer Kinder zu beteiligen. Spahn begründete diese Forderung in der heutigen Ausgabe der „Bild"-Zeitung damit, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht vernachlässigten, wenn sich Zwölf- oder 13-Jährige „ungestört ins Koma saufen können".
Das Problem von sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinkenden Jugendlichen ist seit Längerem in der politischen Debatte. Spahn bezeichnete die stark steigende Zahl von jugendlichen Komasäufern als „erschreckend". „Jede Notaufnahme kostet viel Geld, daher sollten die Eltern der Kinder einen großen Teil der Behandlungskosten tragen müssen", sagte der CDU-Politiker. © AFP/aerzteblatt.de
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