Leipzig – Untersuchungen mit einem neuartigen digitalen Mammographiegerät sowie einem digitalen bildgestützten Brustbiopsiesystem bietet die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in Leipzig an.
Das neue Verfahren biete die Möglichkeit, zusätzlich oder anstelle der üblichen Mammographieaufnahmen digitale Schichtaufnahmen von einem Millimeter Dicke anzufertigen. Im Gegensatz zur Mammographie entstünden aussagekräftigere Bilder, da die Brust aus verschiedenen Winkeln untersucht werde.
Mit der neuen sogenannten Tomosynthese könnten Ärzte bösartige Tumoren und anderes früher und besser erkennen und genauer beurteilen. „Erste klinische Studien weisen auf eine Erhöhung der Diagnosesicherheit hin. Weitere Studien sind erforderlich, um das Potenzial der neuen Technik umfassend zu beurteilen“, sagte Thomas Kahn, Direktor der Klinik und Poliklinik. Die Ärzte würden bei ihren Auswertungen von einer assistierenden computerbasierten Bildauswertung unterstützt, die Mikrokalk und Verdichtungen in der Brust erkenne.
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