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Patienten profitieren von Chronikerprogrammen

Dienstag, 18. Januar 2011

Düsseldorf – Chronisch Kranke, die in Nordrhein an einem Chronikerprogramm (Disease Management Programm, DMP) teilnehmen, entwickeln seltener Komplikationen als Patienten, die sich nicht eingeschrieben haben. Insgesamt ist der Krankheitsverlauf der DMP-Patienten milder. Das geht aus dem sogenannten DMP-Qualitätssicherungsbericht in Nordrhein hervor.

Er basiert auf rund 13 Millionen Behandlungsdaten aus den Jahren 2003 bis 2009. „Die Qualität der Versorgung steigt bei jeder der sechs chronischen Erkrankungen, für die es ein DMP gibt“, sagte Peter Potthoff, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein.

Laut Lutz Altenhofen, der das DMP-Projektbüro des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) leitet, sind 80 Prozent aller Hausärzte in Nordrhein mindestens an einem der DMP beteiligt. „Die Patienten profitieren nicht nur gesundheitlich von den DMP, sie sind auch zufriedener mit ihrer individuellen ärztlichen Betreuung“, sagte Cornelia Prüfer-Storcks, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg.

Der Qualitätssicherungsbericht stellt die Ergebnisse strukturierter Behandlungsprogramme für chronisch Kranke aus Nordrhein vor. Das ZI erstellt ihn im Auftrag der Gemeinsamen Einrichtung für die DMP in Nordrhein. © hil/aerzteblatt.de

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