Ärzte in Nordrhein und Sachsen Anhalt übernehmen Schulpatenschaften
Dienstag, 15. Februar 2011
Düsseldorf/Magdeburg – Patenschaften für Grundschulen übernehmen Ärzte in Nordrhein und Sachsen-Anhalt im Rahmen des Projektes „Gesund macht Schule“. Ziel ist, die Gesundheit der Kinder zu bewahren und zu verbessern.
„Wir bilden regelmäßig Lehrer und Ärzte fort, damit sie auf ihre Schüler und Patienten einwirken können, mehr für die eigene Gesundheit zu tun“, erklärt Dorita Tangelmann, Projektverantwortliche bei der AOK Sachsen-Anhalt.
Der ärztliche Geschäftsführer der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Rüdiger Schöning, ergänzt: „Wir haben bei unseren Ärzten offene Ohren für die Problematik gefunden. Denn Kinder, die sich […] mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, nehmen ihren Körper bewusster wahr und sie lernen den Beruf des Arztes auf eine andere Art und Weise kennen.“
„Wir haben erlebt, wenn Kinder stolz sind auf ihren Körper und wenn sie wissen, wie fantastisch der Körper funktioniert, dann passen sie auch mehr auf ihn auf“, gab die Referentin Marion Mittag bei einer Fortbildung Erfahrungen aus Nordrhein weiter.
Dort wurde das Projekt „Gesund macht Schule“ vor 17 Jahren ins Leben gerufen. In Sachsen-Anhalt ist das Schulprojekt 2009 mit 15 Grundschulen gestartet. Mittlerweile sind in dem Netzwerk 26 Schulen eingeschrieben.
17 Ärzte haben die Patenschaft über eine Grundschule in Sachsen-Anhalt übernommen und unterstützen dort die Lehrer bei gesundheitlichen Themen sowie bei der Elterninformation. Unterrichtseinsätze oder der Besuch einer Arztpraxis/Klinik sind nach individueller Absprache möglich, was auch die Angst vor dem Arztbesuch nehmen soll.
© hil/aerzteblatt.de
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