7.836 News Medizin

Medizin

FDA: Doch kein Herzinfarktrisiko durch Abacavir

Mittwoch, 2. März 2011

Rockville/Maryland – Mitte 2008 hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA auf ein möglicherweise erhöhtes Herzinfarktrisiko unter der Therapie mit dem HIV-Medikament Abacavir hingewiesen. Eine aktuelle Meta-Analyse der FDA, die jetzt auf der 18. Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections (CROI) in Boston vorgestellt wurde, scheint diesen Verdacht zu entkräften.

Der Verdacht hatte sich auf mehrere Beobachtungsstudien und eine randomisierte klinische Untersuchung gestützt. Die Rede war von einem um 90 Prozent erhöhten Herzinfarktrisiko. Die aktuelle Meta-Analyse stützt sich auf die Auswertung von 26 randomisierten klinischen Studien mit 9.832 Teilnehmern.

Sie ergab kein erhöhtes Risiko mehr. Auch in mehreren Sensitivitäts-Analysen, in denen verschiedene Patienteneigenschaften variiert wurden, ergab sich kein Hinweis, dass Abacavir einen Herzinfarkt auslösen könnte. © rme/aerzteblatt.de

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
7.836 News Medizin

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in