Politik

Gesundheitsausgaben zahlen sich gesamtwirtschaftlich aus

Mittwoch, 9. März 2011

Berlin – Fortschritte der Medizin und neue Versorgungsstrukturen haben der Gesamtwirtschaft in den vergangenen Jahren rund 22 Milliarden Euro gespart. Das ist ein Ergebnis der Studie „Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft“, die das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in der kommenden Woche in Berlin vorstellen wird.

Bereits veröffentlichte Daten der Studie zeigen, dass den Gesundheitsausgaben, die von 2002 bis 2008 um 101 Milliarden Euro gestiegen seien, eine Bruttowertschöpfung im gleichen Zeitraum in Höhe von 123 Milliarden Euro gegenüberstehe.

„Wir dürfen Gesundheitsausgaben nicht nur als Kostenfaktor betrachten sondern brauchen eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung“, sagte Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Denn der medizinische Fortschritt bewirke einen Rückgang der verlorenen Erwerbstätigkeitsjahre und habe damit positive Wirkungen auf die indirekten Kosten beispielsweise durch Produktionsausfall.

Der Bundesverband Medizintechnik BVMed begrüßte die Studie. Sie zeige, dass Innovationen der Gesundheitswirtschaft entscheidend zu volkswirtschaftlichem Wachstum und zum Anstieg der Beschäftigung beitrügen. Die Medizintechnik sei eine Wachstumsbranche mit Zuwachsraten von jährlich fünf Prozent und einer Exportquote von 62,5 Prozent. Jeder Arbeitsplatz sichere zusätzlich 0,75 Arbeitsplätze in anderen Bereichen. © hil/aerzteblatt.de

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