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FDA: Kein Frakturrisiko bei rezeptfreien Magensäureblockern

Donnerstag, 24. März 2011

Washington – Im Mai letzten Jahres hatte die US-Arzneibehörde FDA vor einem erhöhten Knochenbruchrisiko unter der Behandlung mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) gewarnt. Jetzt heißt es, das Risiko sei nur unter der hochdosierten Therapie erhöht. Die niedrigdosierten Präparate, die rezeptfrei (OTC) angegeben werden, bleiben deshalb von den Warnhinweisen ausgenommen.

Die meisten PPI sind nur auf Rezept erhältlich. Eine Ausnahme bildet Omeprazol (in den USA auch Lansoprazol), das in der niedrigsten Dosierung auch rezeptfrei abgegeben wird. Diese Entscheidung war gefallen, bevor das erhöhte Frakturrisiko erkannt wurde.

Die FDA sah sich deshalb zu einer neuen Risikobewertung der OTC-Präparate veranlasst. Sie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass das Frakturrisiko nur bei höherer Dosierung der PPI und nach längerer Anwendung erhöht ist.

Die OTC-Präparate erlauben jedoch in den USA, wie auch in Deutschland, nur die niedrigste Dosierung und beschränken die Dauer auf 2 Wochen. Falls die Beschwerden persistieren, soll der Patient einen Arzt aufsuchen. Dieser kann den Patienten dann nach der Logik der FDA über die Risiken einer langfristigen und eventuell höher dosierten Therapie aufklären. © rme/aerzteblatt.de

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